Über Elisabeth Angermair

Elisabeth Angermair ist Historikerin und arbeitet im Stadtarchiv München als Sachgebietsleiterin für die Fotosammlung und die AV-Mediensammlung.

Auftaktworkshop des Stadtarchivs München zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2022 / 2023

Das Stadtarchiv lädt alle interessierten Lehrkräfte zu einem Auftaktworkshop für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2022 / 2023 ein.

Termin: Dienstag, 05.07.2022, 14 bis 17 Uhr

Ort: Stadtarchiv München, Winzererstraße 68, 80797 München

Referentin: Elisabeth Angermair

Anmeldung über das Pädagogische Institut / Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement:

https://bildungsprogramm.pi-muenchen.de/50314793-id/

Der Eingang in das Stadtarchiv München an der Winzererstraße 68.
Stadtarchiv München, Eingang an der Winzererstraße 68. Foto: Inga Fesl; DE-1992-FS-STB-5463
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Der Vorlass des Fotografen und München-Chronisten Heinz Gebhardt im Stadtarchiv

Der Fotograf Heinz Gebhardt mit dem Fotoapparat und angeseilt auf dem Zeltdach des Olympiageländes.
Der Fotograf Heinz Gebhardt auf dem Zeltdach im Olympiagelände, März 1971.
DE-1992-FS-VL-GEB-016622

In den Jahren 2018 bis 2021 hat der Fotograf Heinz Gebhardt sein umfangreiches Archiv mit ca. 700.000  Negativen und Dias in vier Etappen an das Stadtarchiv München abgegeben. Damit hat das Stadtarchiv für seine Fotosammlung eine außergewöhnliche und einzigartige fotografische München-Chronik gewonnen, die den Zeitraum von den späten 1960er bis weit in die 2000er Jahre hinein umfasst.

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„Irrläufer“ in der Fotosammlung des Stadtarchivs München

Vor etlichen Jahren fiel in unserer Fotosammlung in einer mit „Post“ beschrifteten Mappe ein Umschlag mit Fotos auf, die nicht so recht zum Thema passten. Große Bereiche der Fotosammlung waren damals noch nach einem Schlagwortsystem geordnet, das in den 1960er Jahren nach dem Vorbild von Pressebildarchiven angelegt worden war. Das System war darauf ausgerichtet gewesen, zu möglichst jedem beliebigen Schlagwort schnell eine irgendwie passende Illustration zu finden. Dass dadurch Fotoserien auseinandergerissen wurden und merkwürdige Zuordnungen und Kombinationen entstanden, sah man nicht als Manko an. Doch nur im Kontext des Entstehungs- oder Sammlungszusammenhangs lassen sich Fotos als wichtige historische Quellen lesen und interpretieren. Einzelne Nachlässe und Sammlungen wurden deshalb seit Anfang der 1980er Jahre aus dem riesigen Sammelbestand rekonstruiert. Der verbliebene Teil wurde neu geordnet und systematisiert in einen Stadtbild-, einen Personen- und einen Ereignisbestand, die dann in einer ersten elektronischen Datenbank erfasst wurden.

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